Wolfgang Wendlandt

wendlandt Prof.Dr.

Als Psychologischer Psychotherapeut führe ich in meiner Praxis in Berlin Kreuzberg Psychotherapien mit Einzelnen und Gruppen durch. In der Regel handelt es sich um Verhaltenstherapien, die von den Krankenkassen oder der Beihilfestelle finanziert werden. Die gruppentherapeutischen Angebote richten sich an Erwachsene mit sozialen Ängsten und an stotternde Erwachsene.

Bei der therapeutischen Zusammenarbeit geht es meist darum, sich mit den eigenen Veränderungsmöglichkeiten auseinander zu setzen, ergänzende Sichtweisen in das eigene Lebenskonzept zu integrieren sowie neue Handlungsschritte mutig zu erproben. Psychotherapeutische Unterstützung geht davon aus, dass es möglich ist, zu einer größeren und nachhaltigen Lebenszufriedenheit zu gelangen und neue Handlungsräume zu erschließen.

Meine psychotherapeutischen Erkenntnisse und Erfahrungen habe ich während meines Berufslebens regelmäßig weitergegeben: In der Ausbildung unterschiedlicher Studiengänge, in der Fort- und Weiterbildung und durch die Publikation von Fachartikeln und Büchern.

Besonders intensiv habe ich mich mit dem Gebiet der Sprache und der Kommunikation beschäftigt. Seit nunmehr über 40 Jahren behandele ich Menschen mit Störungen des Sprechens und der Sprache. Ein zentraler Schwerpunkt bildet dabei das Stottern. Mein Behandlungskonzept orientiert sich an der Individualität der stotternden Person, wobei sprech- und stotterspezifische Therapiebausteine mit psychotherapeutischen Methoden kombiniert werden. Maßnahmen zur Rückfallprophylaxe und zur therapeutischen Nachsorge sind Bestandteile meines Behandlungsansatzes (siehe meine beiden letzten Buchveröffentlichungen: „Stottern im Erwachsenenalter“ und „Abenteuer Stottern“). In der Regel stehen freie Behandlungsplätze in der Gruppe zur Verfügung.

Meine langjährige wissenschaftliche Forschungs- und Praxistätigkeit auf dem Gebiet des Stotterns begann 1968 als ich damals – noch als Student – an der Poliklinik für Stimm- und Sprachkranke der Freien Universität Berlin angestellt wurde. Die Notwendigkeit, die Eigenarbeit der Stotternden auch nach Therapieende zu stärken und die bekanntermaßen hohe Rückfallgefährdung zu mindern, haben mich veranlasst, die Stotterer-Selbsthilfe in Deutschland zu initiieren und kontinuierlich zu fördern Youtube / Stottern als Kommunikationsstörung. Im anglo-amerikanischen Sprachraum herrschte in den 1970er Jahren ein beträchtlicher Wissensvorsprung im Fachgebiet Stottern, den ich bemüht war, durch eigene Buchveröffentlichungen und Fachartikel auszugleichen. So war es mir möglich, die Entwicklung der Stottertherapie in Deutschland nachhaltig mitzuprägen (siehe Literatur).

Als Ergebnis meiner eigenen Forschungs- und Lehrtätigkeiten zum Themenschwerpunkt „Sprache und Kommunikation“ entstand mein Buch „Sprachstörungen im Kindesalter. Materialien zur Früherkennung und Beratung.“ Mit dem dort vorgestellten „Sprachbaum“ gilt das immer wieder neu überarbeitete Buch mittlerweile als Standardwerk für Eltern, Fachleute und Studierende.

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